Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Interpretationswerkstätten

Qualitative Forschungswerkstatt des ZSB

Die Qualitative Forschungswerkstatt des ZSB ist methodenplural und interdisziplinär angelegt. Sie ermöglicht, sich in unterschiedliche Methoden der qualitativen Sozialforschung einzuarbeiten und/oder bereits vorhandene methodische und methodologische Vorkenntnisse zu vertiefen.

Die Forschungswerkstatt findet regelmäßig digital am ersten Dienstag des Monats von 10:00 bis 12.00 Uhr statt. In jeder Sitzung wird ein Forschungsvorhaben inkl. des empirischen Materials bzw. des Untersuchungsdesigns besprochen. Die Vorstellenden bereiten entsprechende Dokumente (Exposeè und zu diskutierendes Material, gern auch Artefakte) vor und stellen es den Teilnehmer*innen vorab zur Verfügung.

Die Werkstatt richtet sich an alle Interessierten, die mit Methoden der qualitativen Sozialforschung arbeiten, sei es im Zusammenhang mit einer Qualifikationsarbeit (Master/Staatsexamen, Promotion, Habilitation) oder in anderen Forschungskontexten.

Programm Sommersemester 2022

5.4. Jasmin Troeger (Braunschweig), Die Macht der Lernplattform wie  Lernplattformen Lehr-/Lernszenarien, Rollen- und Bildungsverständnisse  rekonfigurieren. Eine multimodale diskursanalytische Betrachtung von  adaptiven Lernplattformen.

3.5. Ralf Parade (Kassel), Die erschöpfte Lehrkraft – Belastungsdiskurs und Selbst-Positionierungen

7.6. entfällt

5.7. Christina Heßling (München), Lernen in Mentoring-Beziehungen

2.8. Ariane Beate Schneider (Halle), Zwischen Identifikation, Modifikation und Distanz. Zugänge religiös nicht verorteter Erzieher*innen zur religionsbezogenen Elementarbildung (Vorstellung einer Typik)

6.9. Susan Melzer (Leipzig), Die Begegnung von Fachkulturen. Fachkulturelle Habitūs – Changieren zwischen Be-Grenzung und Ent-Grenzung & (ab 13:00 Uhr) Lisa Carolin Proske (Halle), Untersuchungen an einer finnischen Oberschule

Kontakt:

Hannes König,

Interpretationswerkstatt Objektive Hermeneutik Halle (OHA)

Anja Eckold / Julia Hille / Hannes König / Ralf Parade / Markus Schwarz / Janine Stoeck

In dieser Werkstatt werden mittels der Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik Datenmaterialien aus allen Bereichen der rekonstruktiven Sozial- und insbesondere Bildungforschung interpretiert. Sie bietet darüber hinaus die Möglichkeit der Diskussion methodischer und methodologischer Fragen.

Die Interpretationswerkstatt steht allen Interessierten offen. Sie dient sowohl der Unterstützung von (Qualifikations-)Projekten als auch dem Kennenlernen der Objektiven Hermeneutik.

Geplante Termine (immer 12:30 - 15:30 Uhr)

  • 17.5., Julia Hille, Die Konstruktion von Adressat*innen in der systemischen Paarberatung
  • 31.5., Ralf Parade, Die erschöpfte Lehrkraft - Belastungsdiskurs und Selbstpositionierung
  • 7.6., Hannes König, Zum Problem der Aneignung des Studierendenstatus bei Lehramtsstudierenden
  • 14.6., Marie Busch (Halle), Der Weg zur intendiert-dynamischen Gruppenpsychotherapie in der DDR. Rückblick einer ehemaligen Patientin aus heutiger Sicht
  • 21.6., Danila Tran (Halle), Schulbuchanalyse
  • 28.6., Tim Flügge (Göttingen), Interaktionsdynamiken im Nachhilfeunterricht
  • 5.7., Hannes König, Interaktion in der Online-Lehre
  • 12.7, Anja Eckold, Schulverweigerung als familiales Problem

Kontakt:

Anja Eckold,

ZSB-Ethnographiewerkstatt

Die Ethnographiewerkstatt bietet die Möglichkeit ein ethnographisches Forschungsprojekt oder Forschungsvorhaben vorzustellen und zu diskutieren. In diesem Rahmen kann ethnographisches Datenmaterial (Interviews, ethnographische Protokolle, Transkripte, Videos etc.) eingebracht und analysiert werden. Weiterhin werden sowohl methodologische als auch inhaltliche Fragen diskutiert. Die Ethnographiewerkstatt steht allen inhaltlich und methodisch interessierten Kollegen und Kolleginnen sowie Studierenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und anderer Universitäten offen und findet monatlich an jedem ersten Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr statt. Bei allen Teilnehmern besteht der Konsens, dass das eingebrachte Material nur für die Verwendung innerhalb der Ethnographie-Werkstatt bestimmt ist.

Kontakt:

Tanya Tyagunova,

AG Dokumentarische Methode

Seit 10/2016 ist es möglich, eigenes empirisches Material im Rahmen der Promotion, Habilitation und in Absprache der Master- bzw. Staatsexamensarbeit gemeinsam mit anderen QualifikandInnen regelmäßig alle 2 Wochen in der AG Dokumentarische Methode zu interpretieren.

Regelmäßige Teilnahme vorausgesetzt.

Organisation: Susanne Siebholz und Nora Hoffmann (bis 09/2019 Ulrike Deppe zusammen mit Katrin Kotzyba, 02/2020 - 09/2021 Ulrike Deppe zusammen mit Susanne Siebholz)

Bei Interesse Kontakt über Susanne Siebholz:

Achtung: Aufgrund starker Nachfrage kann die AG Dokumentarische Methode voraussichtlich erst ab dem Wintersemester 2022/23 wieder neue Mitglieder aufnehmen. (Stand WS 21/22)

Interpretationswerkstatt Biografieanalyse

Achtung: Die Werkstatt wird übergangsweise ab 02/2020 im Rahmen der Qualitativen Forschungswerkstatt des ZSB (s.o.) durchgeführt.

In der Interpretationswerkstatt Biografieanalyse werden mit der Narrationsstrukturanalyse bzw. sozialwissenschaftlichen Prozessanalyse biografisch-narrative Interviews nach Schütze und Riemann ausgewertet. Die Werkstatt dient nicht nur der intersubjektiven Erschließung von biografischen Darstellungen und der Rekonstruktion von Prozessstrukturen, sondern dient auch der praktischen Einübung der Methode und der Diskussion von methodisch-methodologischen Fragen anhand des Materials.

Die Interpretationswerkstatt steht allen Interessierten offen und findet i.d.R. alle 4 Wochen dienstags im kleinen Konferenzraum des ZSB bzw. im ZLB statt. Das Einbringen von Material aus einem eigenen Forschungsprojekt ist an eine regelmäßige Teilnahme und eine Kenntnis methodisch-methodologischer Grundlagen gebunden.

Feste Mitglieder der Werkstatt: Dr. Ulrike Deppe (Leitung), Sabine Gabriel M.A., Tobias Lewek, Dr. Edina Schneider

Bei Interesse Kontakt über Dr. Ulrike Deppe:

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