Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Weiteres

Login für Redakteure

Interpretationswerkstätten

Qualitative Forschungswerkstatt des ZSB

Die Qualitative Forschungswerkstatt des ZSB ist methodenplural und interdisziplinär angelegt. Sie ermöglicht, sich in unterschiedliche Methoden der qualitativen Sozialforschung einzuarbeiten und/oder bereits vorhandene methodische und methodologische Vorkenntnisse zu vertiefen.

Die Forschungswerkstatt findet regelmäßig digital am zweiten Dienstag des Monats von 10:00 bis 12.00 Uhr statt. In jeder Sitzung wird ein Forschungsvorhaben inkl. des empirischen Materials bzw. des Untersuchungsdesigns besprochen. Die Vorstellenden bereiten entsprechende Dokumente (Exposeè und zu diskutierendes Material, gern auch Artefakte) vor und stellen es den Teilnehmer*innen vorab zur Verfügung.

Die Werkstatt richtet sich an alle Interessierten, die mit Methoden der qualitativen Sozialforschung arbeiten, sei es im Zusammenhang mit einer Qualifikationsarbeit (Master/Staatsexamen, Promotion, Habilitation) oder in anderen Forschungskontexten.

Programm Wintersemester 2022/2023

11.10.2022 Lisa Carolin Proske (Halle): Unterrichtsdiskurs an einer finnischen Schule

08.11.2022 Saskia Kunz (Halle): Sichtweisen Grundschullehramtsstudierender auf digitale Medien im Kontext von Schule

22.11.2022 Anne Schippling (Lissabon): Das Feld der IB World Schools in portugiesischsprachigen Ländern: Methodologische Herausforderungen

31.01.2023 Christina Heßling (München), Lernen in Mentoring-Beziehungen

Kontakt:

Ulrike Deppe,

Interpretationswerkstatt Objektive Hermeneutik Halle (OHA)

Anja Eckold / Julia Hille / Hannes König / Ralf Parade / Markus Schwarz / Janine Stoeck / Marian Stuchell

In dieser Werkstatt werden mittels der Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik Datenmaterialien aus allen Bereichen der rekonstruktiven Sozial- und insbesondere Bildungforschung interpretiert. Sie bietet darüber hinaus die Möglichkeit der Diskussion methodischer und methodologischer Fragen.

Die Interpretationswerkstatt steht allen Interessierten offen. Sie dient sowohl der Unterstützung von (Qualifikations-)Projekten als auch dem Kennenlernen der Objektiven Hermeneutik.

Geplante Termine (immer 3h)

  • 18.10., 12:30 Uhr, Anastasia Emser (Göttingen), Rekonstruktion von Eigenlogiken der Interaktionspraxis universitärer Lehrformate im Zuge der Implementierung von Digitalisierungsstrategien (ICM)
  • 03.11., 11 Uhr, Georg Bucher (Halle), Religionsunterricht und Leistungsmessung
  • 15.11., 12:30 Uhr, Anja Eckold, Schulverweigerung als familiales Problem
  • 29.11., 12:30 Uhr, Richard Lischka-Schmidt (Halle) und Hannes König, Interaktionsstrukturelle Transformations- und Beharrungstendenzen  der Digitalisierung von Unterricht und Lehre
  • 01.12., 11:30 Uhr, Ralf Parade, Die erschöpfte Lehrkraft
  • 13.12., 12:30 Uhr, Ulrike Deppe (Halle), Spuren der Organisation. Analyse von  Dokumenten aus der Schulzeit von Internatsabsolvent:innen
  • 12.01., 11 Uhr, Imke Kollmer (Hannover), Das Geschlecht des Ungeborenen. Werdende Väter zwischen Enttäuschung, Erfüllung und Geheimhaltung
  • 24.01., 12:30 Uhr, Richard Lischka-Schmidt (Halle) und Hannes König, Interaktionsstrukturelle Transformations- und Beharrungstendenzen  der Digitalisierung von Unterricht und Lehre

Kontakt:

Anja Eckold,

Hannes König,

ZSB-Ethnographiewerkstatt

Die Ethnographiewerkstatt bietet die Möglichkeit ein ethnographisches Forschungsprojekt oder Forschungsvorhaben vorzustellen und zu diskutieren. In diesem Rahmen kann ethnographisches Datenmaterial (Interviews, ethnographische Protokolle, Transkripte, Videos etc.) eingebracht und analysiert werden. Weiterhin werden sowohl methodologische als auch inhaltliche Fragen diskutiert. Die Ethnographiewerkstatt steht allen inhaltlich und methodisch interessierten Kollegen und Kolleginnen sowie Studierenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und anderer Universitäten offen und findet monatlich an jedem ersten Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr statt. Bei allen Teilnehmern besteht der Konsens, dass das eingebrachte Material nur für die Verwendung innerhalb der Ethnographie-Werkstatt bestimmt ist.

Kontakt:

Tanya Tyagunova,

AG Dokumentarische Methode

Seit 10/2016 ist es möglich, eigenes empirisches Material im Rahmen der Promotion, Habilitation und in Absprache der Master- bzw. Staatsexamensarbeit gemeinsam mit anderen QualifikandInnen regelmäßig alle 2 Wochen in der AG Dokumentarische Methode zu interpretieren.

Regelmäßige Teilnahme vorausgesetzt.

Organisation: Susanne Siebholz und Nora Hoffmann (bis 09/2019 Ulrike Deppe zusammen mit Katrin Kotzyba, 02/2020 - 09/2021 Ulrike Deppe zusammen mit Susanne Siebholz)

Bei Interesse Kontakt über Susanne Siebholz:

Achtung: Aufgrund starker Nachfrage kann die AG Dokumentarische Methode voraussichtlich erst ab dem Sommersemester 2023 wieder neue Mitglieder aufnehmen. (Stand 07/22)

Interpretationswerkstatt Biografieanalyse

Achtung: Die Werkstatt wird übergangsweise ab 02/2020 im Rahmen der Qualitativen Forschungswerkstatt des ZSB (s.o.) durchgeführt.

In der Interpretationswerkstatt Biografieanalyse werden mit der Narrationsstrukturanalyse bzw. sozialwissenschaftlichen Prozessanalyse biografisch-narrative Interviews nach Schütze und Riemann ausgewertet. Die Werkstatt dient nicht nur der intersubjektiven Erschließung von biografischen Darstellungen und der Rekonstruktion von Prozessstrukturen, sondern dient auch der praktischen Einübung der Methode und der Diskussion von methodisch-methodologischen Fragen anhand des Materials.

Die Interpretationswerkstatt steht allen Interessierten offen und findet i.d.R. alle 4 Wochen dienstags im kleinen Konferenzraum des ZSB bzw. im ZLB statt. Das Einbringen von Material aus einem eigenen Forschungsprojekt ist an eine regelmäßige Teilnahme und eine Kenntnis methodisch-methodologischer Grundlagen gebunden.

Feste Mitglieder der Werkstatt: Dr. Ulrike Deppe (Leitung), Sabine Gabriel M.A., Tobias Lewek, Dr. Edina Schneider

Bei Interesse Kontakt über Dr. Ulrike Deppe:

Zum Seitenanfang