Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Entwicklung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft. Eine Längsschnittanalyse (2007-18)

gefördert von der Max-Traeger-Stiftung

Laufzeit: 07/2019 bis 06/2020

Bearbeitung und Kontakt

Projektleiter

Dr. Roland Bloch in Kooperation mit Dr. Anne Krüger (Humboldt-Universität zu Berlin)

Mitarbeiter

Dr. Carsten Würman (i)

Mag. Jakob Hartl (i)

Kontakt

Zentrum für Schul- und Bildungsforschung

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Franckeplatz 1, Haus 31

06099 Halle

Tel.: +49 (0)345 / 55 21702

E-Mail:

Inhalt

In den letzten zehn Jahren hat das deutsche Wissenschaftssystem eine rasante Expansion erfahren, sowohl hinsichtlich der Zahl der Studierenden als auch des wissenschaftlichen Personals. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen ebenso wie die öffentliche Debatte legen allerdings nahe, dass diese Expansion sich nicht in verbesserten Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im Wissenschaftssystem niederschlägt – im Gegenteil. Vor diesem Hintergrund untersucht das Verbundprojekt in Kooperation mit Humboldt-Universität zu Berlin den Wandel der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im Wissenschaftssystem in den letzten zehn Jahren. Ziel ist es zu prüfen, inwiefern mit der quantitativen Expansion der Studierenden, des Personals und der Ressourcen ein qualitativer Wandel der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen einhergeht. Hierfür wird erstens eine Längsschnittanalyse von vorliegenden statistischen Daten durchgeführt, um Entwicklungen auf der Makroebene des Wissenschaftssystems in den letzten zehn Jahren zu identifizieren. Zweitens wird für jene Bereiche, für die keine Zeitreihen vorliegen, eine Bestandsaufnahme auf der Basis von Sekundäranalysen und eigenen Erhebungen durchgeführt. Dies betrifft zum einen Regelungen zur Mitbestimmung, für Qualifikationsstellen sowie tarifrechtliche Bestimmungen, zum anderen Sekundäranalysen vorliegender Daten zu gleichstellungs- und qualifikationsbezogenen Aspekten im Wissenschaftssystem. Drittens wird Personalentwicklung als zentrales, die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen betreffendes Handlungsfeld untersucht. Hierfür werden die Personalentwicklungskonzepte aller staatlichen Universitäten und der Dachorganisationen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen erfasst und inhaltsanalytisch in Bezug auf Regelungen und Maßnahmen zur Gleichstellung, zur Gestaltung von Qualifikationsphasen (Promotion, Postdoc) und Karrierewegen (Tenure Track), zur Weiterqualifizierung des wissenschaftlichen Personals, zur Ermöglichung von Mobilität und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgewertet.

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