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Netzwerk Dokumentarische Schulforschung (NeDoS)

Willkommen auf der Seite von „NeDoS", dem „Netzwerk Dokumentarische Schulforschung"!

Das Netzwerk verfolgt das Ziel, das Konzept einer Dokumentarischen Schulforschung zu erarbeiten.

Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Informationen u.a. zum Hintergrund des Netzwerkes, zu den Mitgliedern und zu Vorträgen und Publikationen.

Wissenschaftliches Netzwerk, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Projektzeitraum 1/2020-6/2022.

Über uns

Zielsetzung und Hintergrund

Das „Netzwerk Dokumentarische Schulforschung (NeDoS) – Wissenschaftliche Erschließung von Schule auf Basis der Praxeologischen Wissenssoziologie“ verfolgt das Ziel, das Konzept einer Dokumentarischen Schulforschung zu erarbeiten. Damit ist eine auf der Praxeologischen Wissenssoziologie basierende und mit der Dokumentarischen Methode operierende Forschungsrichtung gemeint, die verschiedene schulpädagogische Forschungsgegenstände wie Schule als Organisation, Schulkultur, Schulentwicklung, Unterricht, Professionalität und Professionalisierung (insbes. von Lehrpersonen und Schulleitungen) und weitere Akteursgruppen innerhalb von Schule (insbes. Schüler*innen und Eltern) in den Blick nimmt und sich dabei sowohl gegenstandsbezogenen als auch methodologisch-methodischen Fragen und Leerstellen widmet.

In schulpädagogischer bzw. auf Schule bezogener Forschung kommt seit einigen Jahren die Dokumentarische Methode vermehrt zum Einsatz. Dabei zeigt sich erstens, dass die Praxeologische Wissenssoziologie den Forschungsgegenstand mitkonstituiert, d. h. mitdefiniert, was überhaupt unter Schule gefasst wird. Zweitens wird sichtbar, dass auch die Forschung im schulischen Feld auf die Praxeologische Wissenssoziologie einwirkt, denn die praxeologisch-wissenssoziologischen Kategorien können sich durch die Reflexion von Forschungsprozessen an Schulen ebenso konstituieren wie die Dokumentarische Methode. Das Netzwerk nimmt diese Verwobenheit von gegenstandsbezogenen Erkenntnissen einerseits sowie von grundlagentheoretischen, methodologischen und methodischen Zugängen andererseits in ihrer gegenseitigen Verschränkung in den Blick. Vor dem Hintergrund der angeführten schulpädagogischen Forschungsgegenstände werden methodologische und methodische Fragen und Leerstellen, die sich sowohl aus einer Sichtung einschlägiger Literatur als auch aus der gemeinsamen Interpretation eigenen Datenmaterials ergeben, identifiziert  und behandelt.

Im Ergebnis bietet das zu erarbeitende Konzept einer Dokumentarischen Schulforschung erstens einen systematischen Überblick über den Stand praxeologisch-wissenssoziologisch angelegter schulbezogener Forschung. Das Konzept bildet zweitens die Grundlage für eine Diskussion darüber, welche Potentiale und welche Begrenzungen sich für die wissenschaftliche Erschließung des Forschungsfeldes Schule abzeichnen, wenn dieses mit den Kategorien der Praxeologischen Wissenssoziologie und unter Nutzung der Dokumentarischen Methode ausgeleuchtet wird. Dabei werden Möglichkeiten, aber auch Fragen und Leerstellen für eine künftige qualitativ ausgerichtete Schulforschung identifiziert und unter Einbezug  eigener Studien konturiert.

Arbeitsweise

Das Konzept einer Dokumentarischen Schulforschung wird auf sechs Arbeitstagungen unter Einbezug externer Expert*innen erarbeitet. Zentrale Ergebnisse der Netzwerkarbeit sollen in einem Sammelband  veröffentlicht werden.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Netzwerk hat im Januar 2020 seine Arbeit aufgenommen und läuft über zweieinhalb Jahre. Es besteht aus den elf Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarische Methode (AgDM), einem Zusammenschluss von deutschlandweit forschenden Wissenschaftler*innen in Qualifizierungsphasen, die in der Sektion Schulpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) engagiert sind. Zudem sind vier einschlägige Erziehungswissenschaftler*innen (PostDocs,  Juniorprofessorinnen) weitere Mitglieder des Wissenschaftlichen Netzwerks.

Kontakt

Projektleitung

Dr. Jan-Hendrik Hinzke
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Francke-Platz 1
 Hans-Ahrbeck-Haus (Haus 31)
06110 Halle (Saale)

Dr. Jan-Hendrik Hinzke Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Francke-Platz 1 Hans-Ahrbeck-Haus (Haus 31) 06110 Halle (Saale)

Dr. Jan-Hendrik Hinzke
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Francke-Platz 1
Hans-Ahrbeck-Haus (Haus 31)
06110 Halle (Saale)

Stellvertretende Projektleitung

Dominique Matthes
Zentrum für Schul- und Bildungsforschung
Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg
Franckeplatz 1
D-06110 Halle (Saale)

dominique.matthes (at) zsb.uni-halle.de

Dominique Matthes Zentrum für Schul- und Bildungsforschung Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg Franckeplatz 1 D-06110 Halle (Saale) dominique.matthes (at) zsb.uni-halle.de

Dominique Matthes
Zentrum für Schul- und Bildungsforschung
Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg
Franckeplatz 1
D-06110 Halle (Saale)

dominique.matthes (at) zsb.uni-halle.de

Mitglieder

Auflistung der Mitglieder

Dr. phil. Jan-Hendrik Hinzke   

Projektleitung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-Doc) am Arbeitsbereich Lehrerprofessionalität/Lehrerbildungsforschung des Instituts für Schulpädagogik und  Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Arbeitsschwerpunkte: Professionalisierung von Lehrpersonen und  Studierenden, Forschendes Lernen im Studium und in Schule,  Professionalität von Lehrpersonen, Krisen und Ungewissheit als  Entwicklungsanlässe, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Digitalisierung  in schulischen und unterrichtlichen Kontexten, Qualitative  Forschungsmethoden, Grundlagentheorie und Methodologie der  Dokumentarischen Methode

Dominique Matthes, M.Ed.

Stellvertretende Projektleitung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich  Schulpädagogik/Schulforschung des Instituts für Schulpädagogik und  Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Arbeitsschwerpunkte: Erziehungswissenschaftliche  (Schul-)Raumforschung, Empirische Forschung zum Lehrer*innenberuf,  Professionsforschung, Lehrer*innenbilder in öffentlichen und privaten  Räumen, Methoden und Methodologien qualitativ-rekonstruktiver  Forschungsansätze (Text und Bild), Triangulation und Mehrebenenanalyse

Tobias Bauer, M.Ed.   

Mitglied der NeDoS-Koordinierungsgruppe
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „TUD-Sylber2 – Synergetische  Lehrerbildung im exzellenten Rahmen“ an der Technischen Universität  Dresden

Arbeitsschwerpunkte: Kohärenz in der Lehrer*innenbildung (insb.  Schulpraktische Studien sowie Zusammenarbeit von Bildungswissenschaften  und Fachdidaktik), Qualität von Unterricht, Unterrichtsplanung von  Lehramtsstudierenden, Dokumentarische Methode, Qualitative  Inhaltsanalyse

Alexandra Damm, Dipl.-Päd.   

Mitglied der NeDoS-Koordinierungsgruppe
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Rekonstruktive  Längsschnittstudie zu Professionalisierungsprozessen im Kontext  Forschenden Lernens: ein Standortvergleich" (ReLieF) an der Universität  Bielefeld. Doktorandin an der Stiftung Universität Hildesheim

Arbeitsschwerpunkte: Professionsforschung, Biographieforschung,  Forschendes Lernen in der (inklusiven) Lehrer*innenbildung, Gender und  Sexualität als Querschnittsthemen in der Lehrer*innenbildung,  qualitativ-rekonstruktive Forschungsmethoden

Sophie-Cathérine Görtler, M.Ed.   

Mitglied der NeDoS-Koordinierungsgruppe
Mitglied des Graduiertenkollegs Inklusion – Bildung – Schule sowie Teil  des ProLea Promotionsprogramms für Lehramtsstudierende an der Humboldt  Universität zu Berlin

Arbeitsschwerpunkte: Schulische Inklusion, Schulentwicklung und  Schulkultur im Kontext von Inklusion, qualitativ-rekonstruktive  Forschungsmethoden

Dr. phil. Steffen Amling   

Wiss. Mitarbeiter an der Professur für Erziehungswissenschaft,  insbes. systematische Pädagogik der  Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Fakultät  Geistes- und Sozialwissenschaften

Arbeitsschwerpunkte: Empirische Lern- und Bildungsforschung u.b.B.  der Rolle pädagogischer Organisationen, Professions- und  Professionalisierungsforschung, Theorie und Empirie der Analyse sozialer  Ungleichheit in pädagogischen Kontexten, Theorie und Methodologie der  rekonstruktiven Sozialforschung

Georg Geber, M.A.   

Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Siegen, Arbeitsgemeinschaft Grundschulpädagogik

Arbeitsschwerpunkte: Inklusion, Inklusion und Leistung,  Lehrer*innenbildung für Inklusion, qualitativ-rekonstruktive  Forschungsmethoden

Zhanna Gevorgyan, M.A.   

Doktorandin in Erziehungswissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin
Stipendiatin der Calouste Gulbenkian Stiftung
Dozentin an der Humboldt Universität zu Berlin

Arbeitsschwerpunkte: Schulische Sexuelle Bildung, Geschlechtersensible Pädagogik, Gleichstellungspolitik, Forschendes Lernen

Joana Kahlau   

Referendarin im Land Bremen und Lehrbeauftragte an der Universität Bremen

Arbeitsschwerpunkte: Professionsforschung, Professionalisierung im Studium, rekonstruktive Forschungsmethoden

Jörg Korte, M.A.   

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Ruhr Universität Bochum

Arbeitsschwerpunkte: Lehrerbildungs- und Professionsforschung (insb.  In berufsbiographischer Perspektive), Praxisphasen in der Lehrerbildung  (insb. Langzeitpraktika, Begleitung durch Mentoren/Praxislehrpersonen,  qualitativ-rekonstruktive Forschungsmethoden

Dr. phil. Marlene Kowalski   

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Stiftung Universität Hildesheim, Abteilung Angewandte Erziehungswissenschaft

Arbeitsschwerpunkte: Professionsforschung, Professionalisierung in  Praxisphasen des Studiums, Sexualität und sexualisierte Gewalt als  Querschnittsthemen in der Lehrer*innenbildung, Theorie und Empirie von  Anerkennung in pädagogischen Kontexten, Diversität und Inklusion in  Schule und Unterricht, qualitativ-rekonstruktive Forschungsmethoden

Prof. Dr. phil Anna Moldenhauer   

Professorin für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Schulforschung,  Technische Universität Dresden, Institut für Erziehungswissenschaft

Arbeitsschwerpunkte: Transformationen von Schule,  qualitativ-rekonstruktive Sozialforschung,  Lehrer*innenbildungsforschung, Schule im Anspruch von Inklusion und  Digitalisierung

Dr. phil. Hilke Pallesen

Wiss. Mitarbeiterin an der Martin-Luther-Universität  Halle-Wittenberg, Philosophische Fakultät III –  Erziehungswissenschaften, Institut für Schulpädagogik und  Grundschuldidaktik

Sie vertritt seit April 2020 die Professur für Schultheorie und empirische Bildungsforschung an der Universität Bremen.

Arbeitsschwerpunkte: Professions- und Lehrerbildungsforschung, Schul- und Fachkulturforschung, Bildungsgangforschung

Jana Schröder   

Wiss. Mitarbeiterin an der Universität Hamburg, Fakultät  für Erziehungswissenschaft, Arbeitsgruppe "Diversity in  Education Research". Doktorandin im Arbeitsbereich Schulpädagogik und
Schulforschung derselben Fakultät

Arbeitsschwerpunkte: Professionalität und Professionalisierung  von Lehrpersonen und pädagogischen Fachkräften,  qualitativ-rekonstruktive Forschungsmethoden

Jun.-Prof. Dr. phil. Doris Wittek

Juniorprofessorin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,  Arbeitsbereich Lehrerprofessionalität und Lehrerbildungsforschung,  Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik

Arbeitsschwerpunkte: Professionsforschung,  Lehrer*innenbildungsforschung, Umgang mit Heterogenität in Schule und  Unterricht, Professionelles Handeln von Lehrpersonen im Verhältnis zu  Eltern, Berufseinstieg von Lehrerinnen und Lehrern, Finnisches  Bildungswesen, Methodik und Methodologie der Dokumentarischen Methode

Vorträge & Publikationen

Gemeinsame Vorträge von NeDoS-Mitgliedern

09.2020: Vortrag im Rahmen des Symposiums 'Reflexionsansprüche in der Lehrer*innenbildung: Theoretische und empirische Betrachtungen' auf der Tagung der DGfE-Sektion Schulpädagogik an der Universität Osnabrück [Tagung verschoben].

Hilke Pallesen & Dominique Matthes: Das könnte ein Bild einer funktionierenden Gruppenarbeit sein: Praxeologische Perspektiven auf den Einsatz von Bildvignetten in Lehrerforschung und Lehrerbildung.

17.03.2020: Vortrag im Rahmen der Arbeitsgruppe "Schule als optimierbare Organisation? Praxeologische und professionstheoretische Perspektiven" auf dem 27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Köln [Tagung abgesagt].

Hilke Pallesen & Dominique Matthes: „Ich bin jetz 30 Jahre dabei“ – (Professioneller) Lehrerhabitus zwischen Biografie und Schulkultur.

16.03.2020: Forschungsforum auf dem 27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Köln [Tagung abgesagt].

Tobias Bauer, Alexandra Damm, Jan-Hendrik Hinzke, Marlene Kowalski, Dominique Matthes & Jana Schröder: Auf dem Weg zu einer Dokumentarischen Schulforschung. Zum Verhältnis von Methodologie, Methode, Forschungsgegenstand und Disziplin.

14.09.2019: Panelsession auf der Jahrestagung des Centrums für qualitative Evaluations- und Sozialforschung (CES) in Berlin.

Tobias Bauer, Georg Geber, Sophie-Cathérine Görtler, Jan-Hendrik Hinzke, Marlene Kowalski & Dominique Matthes: Konzeption einer Dokumentarischen Schulforschung. Gegenstand, Methoden und Methodologien in ihrer Verwobenheit in den Blick nehmen.

05.09.2019: Vortrag auf der European Conference on Educational Research (ECER) in Hamburg.

Jan-Hendrik Hinzke, Alexandra Damm, Georg Geber, Zhanna Gevorgyan, Dominique Matthes & Jana Schröder: Inquiry-based learning as a challenge for teacher students.

01.04.2019: Vortrag auf der Tagung im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung „Flickenteppich Lehrerbildung? Professionalisierungsstrategien in Forschung und Praxis“ in Tübingen.

Tobias Bauer, Alexandra Damm, Jan-Hendrik Hinzke & Dominique Matthes: Forschungsorientierung als ‚weitere‘ Professionalisierungsstrategie? Potenziale einer qualitativen Forschungspraxis und Methodenarbeit für die Lehrer*innenbildung.

09.11.2018: Posterpräsentation auf dem Workshop der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) „Zur Lage der postgradualen Methodenausbildung in Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ in Berlin.

Tobias Bauer, Alexandra Damm, Sophie-Cathérine Görtler, Jan-Hendrik Hinzke & Dominique Matthes: Schulpädagogik meets Dokumentarische Methode. Method(olog)ische Reflexionen aus schulpädagogischer Perspektive.

Gemeinsame Publikationen von NeDoS-Mitgliedern

Hinzke, J.-H., Damm, A., Geber, G. Matthes, D., Bauer, T. & Kahlau, J. (2021). Schlüsselkompetenzen durch Forschendes Lernen in der Lehrer*innenbildung? Perspektiven von Studierenden und Anforderungen an Universitätsdozierende. In F. Albrecht, A. M. Kunz, G. Mey & J. Raab (Hrsg.), Qualitativ Forschen als Schlüsselkompetenz. Prämissen, Praktiken, Perspektiven (S. 99-121). Weinheim u.a.: Beltz Juventa.

Bauer, T., Damm, A., Hinzke, J.-H., Kowalski, M., Matthes, D. & Schröder, J. (2020). Auf dem Weg zu einem Konzept Dokumentarischer Schulforschung: Zum Verhältnis von Methodologie, Methode, Forschungsgegenstand und Disziplin. Vortragsmanuskript zum gleichnamigen Forschungsforum anlässlich des 27. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft OPTIMIERUNG. > Am Ende der Seite steht die Publikation zum Download bereit!

Bauer, T., Geber, G., Görtler, S., Hinzke, J.-H., Kowalski, M. & Matthes, D. (2020). Auf dem Weg zu einem Konzept Dokumentarischer Schulforschung. Methodisch-methodologische Anfragen an Forschung zum Thema Schulentwicklung. Jahrbuch Dokumentarische Methode (JDM), 2-3, 349-367. https://doi.org/10.21241/ssoar.70916   

Matthes, D. & Damm, A. (2020). Berufskampagnen als empirisches Datum von Bildern zum Lehrerwerden und Lehrersein. Dokumentarische Analyse und professionstheoretische Diskussion von Lehrerbildern in Gratispostkarten. Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung (ZISU), 9, S. 125-140.

Matthes, D. & Pallesen, H. (Hrsg.) (i.V., angenommen). Bilder von Lehrerberuf und Schule. (Mediale) Entwürfe zwischen Produktion, Rezeption und Aneignung. Reihe Studien zur Schul- und Bildungsforschung (SZSBF). Wiesbaden: Springer VS.

Pallesen, H. & Matthes, D. (2020). "Mir war von Anfang an klar, dass die Schule ein anders ausgelegtes Profil hatte“. (Professioneller) Lehrerhabitus zwischen Biografie und Schulkultur – eine exemplarische Fallstudie. Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung (ZISU), 9, S. 95-109.

Pallesen, H. & Matthes, D. (2020). Praxeologische Perspektiven der Lehrerprofessionsforschung. Methodische Reflexionen zum Einsatz von Bildvignetten als handlungspragmatische Anforderungslogik. Jahrbuch Dokumentarische Methode (JDM), 2-3, 119-142. https://doi.org/10.21241/ssoar.70902   

Aktuelles

Arbeitstagungen

17.-19.06.2021: Arbeitstagung 5 als Hybrid-/Online-Konferenz

Arbeitstagung zu methodologischen und methodischen Fragen und Aspekten in der Erforschung von Schule mit der Dokumentarischen Methode

18.-20.02.2021: Arbeitstagung 4 als Online-Konferenz

Thema der vierten Arbeitstagung war die Erforschung von Professionalität und Professionalisierung von (angehenden) Lehrpersonen mit der Dokumentarischen Methode. Unter Aufgriff sowohl des einschlägigen Forschungsstandes als auch der eigenen Berufsbiographie als Forscher/in stellten Prof. Dr. Julia Kosinár (PH FHNW) und Prof. Dr. Uwe Hericks (Philipps-Universität Marburg) eingangs zentrale Forschungslinien in diesem Gegenstandsfeld einer Dokumentarischen Schulforschung heraus. Im Zuge einer mehrteiligen, aufeinander aufbauenden Gruppenarbeitsphase wurden diese Perspektiven zunächst vertiefend aufgegegriffen, dabei geschärft und anschließend vor dem Hintergrund weiterer dokumentarischer Zugänge zu Fragen der Professionalität und Professionalisierung diskutiert. Zahlreiche Anregungen für die weitere Arbeit am Forschungsprogramm 'Dokumentarische Schulforschung' wurden dabei sowie im abschließenden Plenum sichtbar.

Wie bereits bei den vorangegangenen Arbeitstagungen endete die Veranstaltung mit einem Arbeitstreffen zur anvisierten Buchreihe 'Dokumentarische Schulforschung'.

12.-14.11.2020: Arbeitstagung 3 als Online-Konferenz

Die dritte Arbeitstagung widmete sich im Zentrum der Frage, wie sich Unterricht mit der Dokumentarischen Methode erforschen lässt. Prof. Dr. Tanja Sturm (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Matthias Martens (Universität zu Köln) präsentierten auf dem Podium zunächst ihr jeweiliges Verständnis von Unterrichtsforschung. In einer mehrteiligen Gruppenarbeitsphase wurden daraufhin verschiedene veröffentlichte Studien zur Thematik nach den Gesichtspunkten "Verwendung des Begriffs Unterricht", "Nutzung von Methodologie und Methode" sowie "Befunde" miteinander verglichen, um im Anschluss daran im Plenum Merkmale einer Dokumentarischen Unterrichtsforschung eruieren zu können. Es wurde diskutiert, was die gewonnenen Erkenntnisse für die Weiterarbeit an einem Forschungsprogramm zur Dokumentarische Schulforschung bedeuten.

In einer abschließenden Sitzung wurde die Ausgestaltung der anvisierten Buchreihe 'Dokumentarische Schulforschung' besprochen.

19.-22.08.2020: Arbeitstagungen 1 und 2 als Online-Konferenzen

Aufgrund der Corona-Pandemie fanden die ersten beiden Arbeitstagungen des Netzwerks als Online-Konferenzen statt.

Zielsetzung der ersten Arbeitstagung war die Entwicklung der Rahmenkonzeption einer Dokumentarischen Schulforschung. Angeregt durch Impulsvorträge der geladenen Experten Prof. Dr. Rolf-Torsten Kramer und Dr. des. Benjamin Wagener (beide Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion, einer Gruppenarbeitsphase und einer gemeinsamen Diskussion im Plenum ein Diskurs zu folgenden Fragen geführt: Was lässt sich unter Schule als zentralem Gegenstand Dokumentarischer Schulforschung fassen? Was kennzeichnet die Dokumentarische Methode, wenn sie zur Erforschung von Schule zum Einsatz kommt? Was müssten Kernbestandteile einer Forschungsrichtung sein, die Dokumentarische Schulforschung beschreibt?

Auf Basis von Impulsen der beiden geladenen Expert/innen Prof. Dr. Angelika Paseka (Universität Hamburg) und Prof. Dr. Arnd-Michael Nohl (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) wurde auf der zweiten Arbeitstagung diskutiert, wie sich die drei o.g. Fragen mit der Beforschung der Gegenstandsfelder Schule als Organisation, Schulentwicklung und Schulkultur zusammendenken lässt. Die Konturierung einer Dokumentarischen Schulforschung als Forschungsprogramm wurde dabei in einer Podiumsdiskussion, einer Gruppenarbeitsphase und einer Diskussion im Plenum weitergeführt.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Sitzung zur Besprechung der anvisierten Buchpublikation, auf der die Herausgebenden einerseits den aktuellen Erarbeitungsstand präsentierten, andererseits ausgewählte Fragen zur Diskussion stellten.

03.04.2020: Online-Konferenz zur Besprechung der anvisierten Buchpublikation

Downloads

Bauer, T., Damm, A., Hinzke, J.-H., Kowalski, M.,  Matthes, D. & Schröder, J. (2020). Auf dem Weg zu einem Konzept  Dokumentarischer Schulforschung
Bauer-et-al.-2020_Auf-dem-Weg-zu-einem-Konzept-Dokumentarischer-Schulforschung-fin.pdf (1.8 MB)  vom 05.05.2021

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